Blog 1 :

Kurz - Biographie des Seher von Köln "                                                                                                                                    Auszug aus seinem spannenden autobiographischen Roman  

  


Seine Großmutter Cäcilia, nur einfach Cilly genannt, war in Köln eine bekannte und erfolgreiche Kartenlegerin diese bereits in jungen Jahren am 04.01.1933 Adolf Hitler der sich zu geheimen Gesprächen in Köln – Lindenthal aufhielt die Zukunft im Hause Weyerthal vorhersagen. Über diese außergewöhnliche und besondere Beratung im Weyerthal hat sie nie gesprochen bis einen Tag vor ihrem Tod, da erst gestand sie mit Übergabe der Karten an Manfred ihr Geheimnis, was bis dahin nur wenige kannten. Man hatte dies in der Familie auch nie erwähnt, was man Verstehen kann. Manfred wie er genannt wurde wuchs in ihrem Haus auf und war somit bereits im Kindesalter mit der Kartendeutung sehr vertraut. Jedoch merkten alle, dass er diese Brücke der Kartendeutung zu den Ratsuchenden nicht brauchte, denn er konnte vieles ohne Karten vorhersehen. Anfangs sah man dies als Spinnerei an. Man wunderte sich, zumal alle damaligen berühmten Damen der Esoterik, die Zukunft nur mit dem Hilfsmittel der Karten deuten konnten, mit Ausnahme der bekannten und berühmten Frau Buchela. Manfred verblüffte seine Oma immer mehr, denn er konnte ihr oft vieles über ihre Kunden erzählen und noch weit darüber hinaus, über das, was er als Kind nicht wissen konnte. Die Kartendeutung und das Lesen in den Karten beherrschte er bereits mit 10 Jahren mit einer Perfektion, die viele in seiner Familie beunruhigte. Obwohl man seine Worte oft belächelte und diese als Kinderfantasie und Spinnerei abtat, wurden alle umso ruhiger, wenn sich im Nachhinein herausstellte, dass das, was er vorhersagte, auch eingetroffen war. Somit war bereits in frühester Kindheit sein Leben mit dieser Gabe und zugleich Last behaftet und vorherbestimmt, immer im Kontext mit seinem beruflichen Werdegang. Die Berufung den Menschen zu helfen und ihnen mit seiner Weitsichtigkeit zur Seite zu stehen, begleitet ihn bis heute durch sein ganzes Leben. Unzählige Menschen suchten seinen Rat und diese kamen aus der ganzen Welt. Seine Vorhersagen waren oft mit dem Jenseits und dem Tod behaftet, was ihn immer wieder in Gewissenskonflikte brachte und ihn sehr oft belastete, wenn sich im Nachhinein dies bewahrheitete. Verstorbene suchten ihn auf und über brachten Nachrichten, die bis zu diesem Zeitpunkt niemandem bekannt waren. So auch im Sommer 1956 im Ort Hümmerich (Westerwald) wo er eine außergewöhnliche Begegnung hatte, diese ihn sein ganzes Leben belastete. Viele seiner Wach + Schlafträume in der Gegenwart bewahrheiteten sich Monate und Jahre später als Bestandteil der Zukunft. Warum auch immer eine Erklärung hier für hat er nicht. Sein Leben änderte sich im Alter von 19 Jahren, nach der ersten  Begegnung mit der berühmten Hellseherin Frau Margarethe Goussanthier, auch nur Die Buchela genannt. Dieser versprach er zukünftig seine Fähigkeiten in den Dienst der Ratsuchenden zu stellen. Es suchten ihn in den vielen Jahrzehnten unzählige Ratsuchende in Köln auf. Ob arm, ob reich, Weltstar, Prominente aus Politik ,Film, Funk und Fernsehen aus ganz Deutschland sowie der ganzen Welt. Viele einfache Menschen, so wie er sich selbst sieht, suchten seinen Rat, einhundert prozentige Verschwiegenheit und Diskretion hatten für ihn immer höchste Priorität. Nun schrieb er sein Manuskript zum autobiographischen Roman mit dem Titel „ Der Immobilien Makler „ der von seinem spannenden Leben, mit vielen Erlebnissen aus seinem Berufs- und Privatleben handelt. Sowie die Last der Parapsychologie und der Esoterik, diese sich wie ein roter Faden durch sein ganzes Leben zieht. Vieles ist zum Teil für Außenstehende nicht zu begreifen, und einige unterstelltem ihm das seine blühende Fantasie mit ihm durchgehe. Es soll jedoch Dinge zwischen Himmel und Erde geben, diese bis heute wissenschaftlich noch nicht bewiesen und erklärbar sind, und es bleibt leider nur der Glaube. Es wird die Zeit kommen wo wir alle dieses genau erfahren werden, nachdem wir gestorben sind, und in eine andere Dimension übergegangen sind was man die ewige Ruhe nennt. Einer seiner Sprüche lautet – Der Tod ist am ende eines erfüllten und langen Lebens  die Belohnung für unser Leben. Und bis dahin glauben über 70% der Menschen weltweit, dass vieles so sein könnte. In der Vergangenheit wurden viele Ereignisse und Erfindungen als unmöglich, verrückt und ketzerisch bezeichnet und man machte sich über sie lustig. Was man vor 100 Jahren als Frankensteins Gruselmonster bezeichnet hätte, ist heute alltägliche Praxis, z.B. die Organtransplantation. Von der künstlichen Intelligenz und den heute verwendeten Facebook Algorithmus  ganz zu schweigen.

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R. Manstein Seher von Köln


 





Blog 2 : 

Vorwort zum autobiografischen Roman  - Der Immobilien Makler                                                                                                Auszug aus seinem spannenden autobiographischen Roman   

von Dr. Mrs. Nicole Shepherd


Vorwort für seien autobiografischen Roman - Der Immobilienmakler .

Ich Nicole Shepherd habe das Vorrecht genossen, das unveröffentlichte Manuskript „ Der Immobilien Makler “  autobiografischer Roman über den Seher von Köln  (M. Manstein ) schon in den Korrekturfahnen im Lektorat lesen zu dürfen, und ich kann nach der Lektüre nur sagen: Ich freue mich, dass hier ein erfolgreicher und bekannter Kölner Immobilienkaufmann den Mut hatte, die Erlebnisse seines ungewöhnlichen und zum Teil für Außenstehende nicht zu begreifenden Lebens niederzuschreiben und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Ich habe mich über 30 Jahre mit der Parapsychologie und der Esoterik auseinandergesetzt, da ich beruflich viele Jahre mit todkranken Patienten in Krankenhäusern und Hospitstationen gearbeitet habe, wobei die Einblicke in das Phänomen Parapsychologie, Esoterik und Tod für mich immer mehr an Bedeutung gewonnen haben. Wir wissen heute eine Menge über den Vorgang des Sterbens, was aber beim Eintritt des Todes und danach eigentlich geschieht und was Sterbende für Erfahrungen machen, wenn sie im klinischen Sinne für tot erklärt werden, darüber haben wir noch kaum Erkenntnisse. Dafür gibt es umso mehr offene Fragen.

Die Erlebnisse von Manfred Robert Manstein werden viele Menschen zum Nachdenken und zu Diskussionen anregen und vielleicht das bestätigen, was uns seit zwei Jahrtausenden gesagt wird, dass es ein Leben nach dem Tod und außersinnliche Wahrnehmungen geben könnte. Zwar sagt Manstein , dass er sich nicht direkt mit dem Phänomen des Todes beschäftigt hat, aber aufgrund seiner vielen Erlebnisse geht er davon aus, dass der Verstorbene sein Bewusstsein oder seine Seele, nachdem man ihn für klinisch tot erklärt hat, behält und seine Umgebung wahrnimmt. Denn nur so erklärt er sich, dass ihn Verstorbene im Traum und im Wachzustand aufsuchten, um zu berichten, was ihnen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Seele liegt. Dies deckt sich weitgehend mit meinen eigenen klinischen Erfahrungen und Forschungen, die sich auf Aussagen von solchen Patienten stützen, die gestorben und doch wieder zum Leben zurückgekehrt waren, was selbst für einige sehr bekannte wissenschaftlich und praktisch hervorragend ausgewiesene Mediziner überraschend war. Diese kranken Patienten haben die Erfahrung gemacht, aus ihrer stofflichen Körperhülle hinausgetragen zu werden. Dabei hatten alle ein tiefes Gefühl von Frieden und Ganzheit. Die meisten haben eine andere Person wahrgenommen, die ihnen bei ihrem Übergang in die andere Dimension oder, wie es viele bezeichnen, die andere Bewusstseinsebene behilflich war. Die meisten der ins Leben zurückgeholten Patienten berichteten von Begegnungen mit früher Verstorbenen, die ihnen nahegestanden hatten, oder mit einer religiösen Gestalt, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle gespielt hatte. Es war für mich verblüffend und zugleich erhellend, Robert Manstein*s Manuskript zu lesen und ich habe ihn ermutigt seinen spannenden autobiografischen Roman zu veröffentlichen in einer Zeit, in der ich selbst damit beschäftigt war, meine eigenen Forschungsergebnisse zum Thema Leben nach dem Tod zu Papier zu bringen und als Buch in England zu veröffentlichen. Manstein (auch Seher von Köln genannt) wird sich auf eine Menge Kritik gefasst machen müssen, die hauptsächlich von zwei Seiten erhoben werden wird.

Auf der einen Seite wird es Theologen geben, die scharf gegen jeden Front machen werden, der die Stirn hat, auf einem Gebiet persönliche Erfahrungen und Erlebnisse niederzuschreiben, was zum Teil für tabu erklärt wird. In einigen kirchlichen Kreisen hat man sich über derartige Berichte bereits negativ geäußert. Ein Priester sprach polemisch davon, hier werde billiger Trost verhökert. Andere hatten einfach das Gefühl, die Frage, ob es Menschen gebe, die die besonderen Fähigkeiten besitzen,über die Mauer des Lebens zu schauen, und ob es ein Leben nach dem Tode gibt, solle eine reine Glaubensfrage bleiben und von niemandem ausgeforscht werden.

Die zweite Gruppe, die den Roman „ Der Immobilien Makler “ angreifen wird, bilden Naturwissenschaftler und Mediziner, die das Buch als reine Unterhaltungslektüre im Bereich der Esoterik als unwissenschaftlich ansehen. Ich glaube, wir befinden uns in einer Übergangszeit. Wir müssen den Mut aufbringen, neue Tore aufzustoßen und zuzugeben, dass unsere heutigen wissenschaftlichen Methoden für eine Vielzahl dieser neuen Erkenntnisse nicht ausreichen. Ich glaube, dieses Buch wird solche neuen Tore öffnen für Menschen, die geistig offen sein können, und es wird ihnen Hoffnung und Mut machen, über viele bis heute unerklärliche Dinge nachzudenken. Sie werden spüren, dass R. Manfred Manstein hier als echter und aufrichtiger bekannter Kölner Immobilienmakler, Parapsychologe und wie er gerne von sich selber sagt Psychologischer Berater beschrieben wird, und dass diese Geschichten aus seinem Leben wahrhaftig sind. Er wird mit seinen Aussagen bestätigt wo durch meine eigenen Untersuchungen und durch die Ergebnisse, zu denen zahlreiche ernst zu nehmende Natur- und Geisteswissenschaftler wie auch hochrangige Theologen gekommen sind, die kühn genug waren, auf diesem Gebiet tätig zu werden in der Hoffnung, dort Hilfe zu finden für diejenigen, denen der Glaube nicht genügt und die nach Wissen verlangen. Ich empfehle dieses Buch allen Menschen mit einem offenen Geist, und beglückwünsche Manfred Robert Manstein dazu, dass er den Mut aufgebracht hat, seine vielen teils ungewöhnlichen Geschichten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

London 2020

Dr. Mrs. Nicole Shepherd

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Seher von Köln R. Manstein


 




Blog 3 :                                                                     

Einleitung

Parapsychologie: fauler Zauber oder überzeugen uns die Ergebnisse?                                                                                                                                       Auszug aus seinem spannenden autobiographischen Roman  

Manches in diesem Buch klinkt wie Science-Fiction und liest sich in einigen Kapiteln auch so. Doch was Sie auf den folgenden Seiten lesen werden, entspricht 100-prozentig der Wahrheit und soll mein Leben wiedergeben, das immer mit der Last der Esoterik beladen war, was man als Berufung bezeichnet. Der Inhalt meiner Biografie ist keine Fiktion, nichts Erdichtetes oder Erfundenes. Gleichwohl wage ich nicht, den Inhalt dieses Buches anders als in den Ergebnissen endgültig zu bezeichnen. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind ausgeschlossen und nicht beabsichtigt. Dieses Buch behandelt Themen, bei denen die Menschen nicht gleichgültig bleiben. Es sind spannungsgeladene, lustige, traurige, unterhaltsame und vielleicht auch nicht ganz so ernst zu nehmende Themen, die zu lebhaften Diskussionen anregen. Themen, in denen auch abergläubische Hoffnungen und seltsame Ängste ihren Ursprung haben. Es sind Themen, die in letzter Zeit sehr stark an Aktualität und Interesse gewonnen haben: Telepathie, Hellsehen und Zukunftsvorhersage. Und eines ist klar, es handelt sich hier um Themen aus Grenzgebieten, die wissenschaftlich nicht bewiesen werden können und bis heute nicht bewiesen sind. Oft stellt sich die Frage nach dem Weiterleben nach dem Tod, der Reinkarnation und verwandten Randgebieten. Das alles regt die Fantasie vieler Menschen an und hat in der breiten Öffentlichkeit noch einen Anstrich des Mysteriösen. Es ist ein Bereich, bei dem sich blinde Gläubigkeit mit dem dogmatischsten Misstrauen paart, in dem wir unverschämte Betrügereien ebenso finden, wie Täuschungen und Irrtümer, denen Menschen in guter Absicht unterliegen. Bei dem uns übertriebener Sensationshunger ebenso begegnet wie eine behutsame Suche nach Fakten. Die allgemeine Vorstellung von dem hier behandelten Gebiet der Hellsichtigkeit und Kartendeutung ist voller mysteriöser Untertöne, aber wir müssen lernen, es nüchtern und ganz natürlich zu betrachten als bislang unerforschte Ordnung der Natur. Glücklicherweise dringt die Wissenschaft Schritt für Schritt in dieses Gebiet vor. Den Wissenschaftszweig, der früher die sogenannten okkulten Erscheinungen untersuchte, nennt man heute im Allgemeinen Parapsychologie. Doch viele der Parapsychologen hoffen, dass bald eine treffendere Bezeichnung gefunden wird. Bisher war man der Auffassung, der Mensch nehme seine Umgebung nur durch seine Sinne wahr und beeinflusse die Außenwelt ausschließlich durch seine Muskelkraft. Offensichtlich hat der Mensch aber auch die Fähigkeit, zu seiner Umgebung eine ungewöhnliche Wechselbeziehung herzustellen. Ohne Mitwirkung der klassischen fünf Sinne kann er in Form der außersinnlichen Wahrnehmung Informationen direkt erhalten und somit die Außenwelt mittels der Kraft seiner Gedanken direkt beeinflussen, was man Psychokinese nennt. Diese beiden ungewöhnlichen und nicht alltäglichen Vorgänge sind Gegenstand der Parapsychologie. Das vorliegende Buch, das über mein Leben erzählen und unterhalten soll, hat diese auch in vielen Kapiteln mit der Parapsychologie vereint, und ich kann mir das bis heute nicht erklären.

Ich habe dieses Buch nicht nur für diejenigen geschrieben, die von den geheimnisvollen Phänomenen und Ansprüchen des Okkultismus und der Magie fasziniert sind, sondern insbesondere auch für jeden naturwissenschaftlich Interessierten. Schlechthin für jeden, der ernsthaft nach der Wahrheit über die Geheimnisse des Universums und der Natur des Menschen sucht. Wenn wir ehrlich sind, wissen wir, dass die Wissenschaft es nicht vermag, alle Fragen zu beantworten. Aber sie widmet sich der Suche nach Antworten. Die Wissenschaft ist ein aus Fakten errichtetes Gebäude, mehr als das und vielleicht wichtiger noch, sie ist der Bauvorgang, aus dem das Gebäude entsteht. Die natürliche Erklärung des Übernatürlichen ist jedoch auf allen menschlichen Wissensgebieten ein normaler, legitimer Vorgang. In den vergangenen Jahrhunderten mussten ihn sämtliche Wissenschaftszweige durchlaufen, wie zum Beispiel die Astronomie, die Physik, die Chemie, die Biologie, die Medizin. Der Vorgang ist auch auf unserem Gebiet unausweichlich und je eher er erfolgt, desto besser. Ich glaube nicht, dass der Abbau des übernatürlichen Nervenkitzels den Leser ärmer macht. Im Gegenteil. Die Wissenschaft hat auch ihren Nervenkitzel, er liegt freilich nicht im Bereich der fantasiereichen Träume. Sie ist ein realistischer Kampf um Wissen, voller rätselhafter Fragen, Sackgassen, unerwarteter, plötzlicher Lösungen. Ein Kampf, der oft großen persönlichen Mut und hohe Opferbereitschaft erfordert. Wer Biografien von Frauen und Männer, die in der Wissenschaft Hervorragendes geleistet haben, gelesen hat, wird mir zustimmen. Hier denke ich an bekannte Forscher wie Kopernikus, Galilei, Newton, Louis Pasteur, Manfred Koch, Heinrich Schliemann, Charles Darwin, Marie Curie, Alexander Fleming, oder Albert Einstein, um nur einige zu nennen.

Wir leben im Zeitalter der Wissenschaft und Technik. Im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte hat der Mensch seine Kontrolle über die Natur erheblich ausgebaut. Er untersucht Vorgänge im Atomkern und im Bereich des Weltraums. Er machte die ersten Schritte auf den Mond und zwischenzeitlich wird bereits der Mars erkundet. Somit setzt er ungeheure Mengen an Energie frei. Man bezwang Krankheiten, durch die noch vor wenigen Jahrzehnten Hunderttausende Menschen gestorben sind. Man beschäftigt sich mit der Möglichkeit, die menschliche Entwicklung zu beeinflussen und zu steuern. Die Elektrizität hat unsere Zivilisation zutiefst verändert und begleitet den Menschen auf Schritt und Tritt, von der Geburt bis zum Tode. Und können Sie sich ausmalen, was passieren würde, wenn wir heute keinen Strom mehr zu Verfügung hätten, besser nicht. Wir sind in eine nicht zu überschauende Abhängigkeit geraten. Ja die Elektrizität war noch vor etwa 200 Jahren ein nutzloses Spielzeug in den Händen einiger seltsamer und kauziger Individualisten. Jedes Kind spricht heute voller Selbstverständlichkeit von Weltraummissionen, Atomenergie, Handy und dem uns allen bekannten Pränomen des Computers und seinen ungeahnten Möglichkeiten im Worldwide Web. Wenn man das unseren Vorfahren vor 200 Jahren erzählt hätte, dann hätte man uns für geistig umnachtet gehalten und wir wären auf der Stufe von Nostradamus gelandet. Jedoch gibt es auch in unserer heutigen aufgeklärten Zeit auf der Landkarte des menschlichen Wissens nach wie vor weiße Stellen oder besser gesagt die berühmten schwarzen Löscher im Universum. Diese Gebiete des menschlichen Lebens, die ganz so wie vor Jahrtausenden heute noch von abergläubischen Vorstellungen geprägt sind. Es ist der Bereich der Parapsychologie, so wie die moderne Wissenschaft ihn bezeichnet. Während auf anderen menschlichen Wissensgebieten der unleugbare Fortschritt auch im täglichen Leben spürbar ist, führt das Okkulte wie Hellsehen, Zukunftsvorhersagen und so weiter noch immer eine geheimnisumwitterte Untergrund-Existenz und wird von einigen Menschen hochgeschätzt, jedoch auch von vielen belächelt und verächtlich behandelt. Ja auf diesem Gebiet ist die Zeit stehen geblieben. In den astrologischen Spalten unserer Zeitschriften und den Tageszeitungen können wir leicht abgeänderte Vorhersagen derselben Ratschläge und Vorhersagen lesen wie vor hundert Jahren. In Bücherkiosken finden wir Sensationsliteratur desselben Typs. Wir stoßen auf verlockende Werbeanzeigen in allen Zeitungen und auf verschiedenen TV-Sendern speziell für den Ratsuchenden eingerichtet. Die Rede ist von Astro - Sendungen. Dort kann man für viel Geld anrufen, denn diese Unternehmen machen Millionen Umsätze. Dann gibt es noch die professionellen, selbst ernannten und berühmten Hellseherinnen und Kartendeuterinnen, die keine Fernsehsendung auslassen, um sich zu vermarkten und mit ihren Vorhersagen in den Sendungen zu prahlen. Sie merken gar nicht, dass sie nur eine Lachnummer in der bestehenden Sendung sind und als solche auch eingebaut wurden. Somit lehnen kritische Menschen dies klugerweise ab und sehen hier nur Betrug und Täuschung. Wiederum andere geben zu: „Da könnte etwas dran sein“. Die Diskussionen über das Für und Wider enden oft in heftigen kontroversen Diskussionen. Einer behauptet, alles sei blanker Unsinn, wenn nicht sogar psychische Verstörtheit. Andere wiederum glauben, sie verfügten über die Weisheit der Jahrhunderte und lieferten den Schlüssel zu universalem Fortschritt und Glück. Typischerweise sind die Argumente der Anhänger und Gegner gleich altmodisch. Jede Generation wiederholt mit kleinen Variationen die Irrtümer der Väter. Und die einmal gemachten Entdeckungen geraten bei der kommenden Generation größtenteils in Vergessenheit. Vermutlich stellen Sie sich nun die Frage: „Warum schreibt dieser Typ noch ein Buch, wo es doch Tausende von diesen Hellsehergestalten, Wahrsagern, Kartendeutern und so weiter allein in Deutschland gibt? Und jetzt noch ein Seher von Köln, namens R. Manstein , der will uns nun was Neues aus der Esoterik, Kartendeutung oder gar Hellseherei erzählen? Kann nicht sein.“ Bei dem muss doch was nicht stimmen. Ist der schwul oder hat er einen an der Waffel, wie man in Köln so schön sagt, ist er also psychisch krank. Ach ja, der ist bestimmt kontaktscheu und hat Probleme mit dem weiblichen Geschlecht oder ist gar ein Pädophiler. Dann stößt man auf den eingetragenen und rechtlich geschützten Alias-Namen „Seher von Köln“ – jetzt geht den meisten ein Licht auf, der ist Kölner und muss bekloppt sein. Ganz so schlimm ist es Gott sei Dank nicht, aber ein zurückhaltender und bescheidender Typ bin ich schon. Obwohl ich in den vielen Jahren immer wieder Anfragen von Zeitschriften, TV-Sendern und Produktionsfirmen hatte, habe ich es immer wieder abgelehnt in den besagten Medien aufzutreten, um meine Geschichten zu erzählen. Meine Kunden behandelte ich immer wie vertraute Freunde. Ich sah meine Beratung und Vorhersagen immer wie ein Treffen in einer geheimen Loge, die nur für die Menschen zugänglich war, die meinen Rat suchten. (Im populären Sprachgebrauch versteht man unter Esoterik vielfach „Geheimlehren“. Ebenfalls sehr gebräuchlich ist der Bezug auf „höhere“ Erkenntnis und auf Wege, die zu dieser führen sollen. Des Weiteren wird das Adjektiv „esoterisch“ häufig abwertend im Sinne von „unverständlich“ oder „versponnen“ verwendet.) Mein Verhalten gab mir bis heute recht und es mangelte mir nie an Kunden, sondern immer nur an Zeit, denn ein Tag hat nun einmal nur 24 Stunden. Da ich mich nun auf der Zielgeraden meines Lebens befinde, habe ich das Bedürfnis noch vielen Menschen zu helfen und sie zu beraten. Da ich seit Jahren eine gemeinnützige Kölner Organisation, die Kindern auf den Philippinen hilft, finanziell unterstütze, werde ich in Zukunft auch mehr öffentlichen Medienauftritten zustimmen, um Spenden für arme Kinder auf den Philippinen zu sammeln. Ich bin stolz darauf, ein Kölner zu sein, und meine Heimatstadt, in der ich in Lindenthal geboren wurde und hoffentlich eines Tages dort sterben und begraben werde, bedeutet mir alles. Mein letzter Wunsch ist es, auf einem heimischen Kölner Friedhof, dem Südfriedhof oder Melaten anonym und ohne die verlogene Verabschiedungsparty in der Leichenhalle, meine letzte Ruhe zu finden. Wie man so schön sagt: die ewige Ruhe. Jedoch erlaube ich es als einzigem meinem Sohn Kai, dies zu ändern und das anonym in eine andere Ruhestätte umzuwandeln.

 

Heute am Heiligen Abend, beginne ich mit der Aufarbeitung der Vorhersagen der bekannten Seherin Frau Madame Buchela. Da ich kein Abitur und kein Studium habe und auch kein guter Schreiber bin oder gar der schreibenden Zunft angehöre, habe ich es so niedergeschrieben, dass mich jeder versteht und das Geschehene nachvollziehen kann. Ich habe versucht, die lebhaften Bilder, die ich vor mir sehe, in Worte zu fassen, denn da liegt wohl meine seltsame Begabung/Berufung. Sobald ich jemanden sehe, höre oder etwas lese, laufen vor meinem geistigen Auge Bilder ab, so als wäre ich ein Teil dieser Personen und der Geschichten. So fiel es mir auch nicht schwer, mein Leben zu rekonstruieren. Beim kleinsten Stichwort hatte ich Erlebnisse und Situationen augenblicklich vor Augen. Ich habe hier nur einen kleinen Ausschnitt aus der Vielfalt meiner esoterischen Erlebnisse wiedergegeben. Da einige Geschichten und Anekdoten fast an Märchen oder gar an Fantasiegeschichten erinnern, nahm ich mir noch die notwendigen Original-Dokumente und Notarurkunden als Unterstützung zu meiner Romanbiografie hinzu. Ich habe versucht, keine nüchterne Biografie zu schreiben, sondern habe speziell den Begriff autobiografischer Roman gewählt, da diese Art des Schreibens mir einige Freiheiten gelassen hat, und ich somit auch aus rechtlichen Gründen Namen und teilweise Orte verändern konnte. Hierbei soll es sich in erster Linie um meine Erinnerungen handeln. Anders als bei der klassischen Autobiografie stehen hier die äußeren Ereignisse, Zusammenhänge und Hintergründe, die mich geprägt haben, im Vordergrund und weniger meine Person und deren Entwicklung. Meist erzählen meine Kapitel von Ereignissen, Erlebnisse und Geschichten, die eine breite Öffentlichkeit interessieren und amüsieren könnten. Stilistisch ist mein Roman durch einen lockeren, witzigen und plaudernden Erzählstil gekennzeichnet, teils mit vielen Anekdoten und Stationen aus meinem Berufs- und Privatleben, wobei ich vieles berichte, was ich bis heute noch niemanden erzählt habe und was auch nur wenige Vertraute bisher wussten. Ich versuche, dem Leser mit dieser Ehrlichkeit und Offenheit aufzuzeigen, dass auch ich der vielleicht, außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt, nur ein ganz normaler und gewöhnlicher Mann bin, mit allen Stärken und Schwächen und natürlich auch einigen Fehlern. Mit dem großen Anteil meiner dunklen Seite, der Esoterik und der Berufung anderen Menschen zu helfen, musste ich leben, denn die Esoterik zog sich wie ein roter Faden durch mein ganzes Leben und wird mich begleiten, bis ich zu Gott gerufen werde, vorausgesetzt er nimmt mich in seinen himmlischen Kreisen auf.

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Seher von Köln R. Manstein






Blog 4 : Sternenkind  Lisa aus Düsseldorf

Teil 1

Marion B. reiste aus Monaco an, um einen Beratungstermin bei mir in Köln–Marienburg  wahrzunehmen                                 Auszug aus seinem spannenden autobiographischen Roman  

 

Freitag, den 14.Mai 1993

Wieder mal ein Tag, der alles von mir abverlangte. Den ganzen Vormittag hatte ich schwierige Bankverhandlungen und es ging hier um ein Immobilien Großprojekt in Köln–Lindenthal. Gegen 12:30 Uhr war ich noch mit einem Kunden zum Essen in einem bekannten Restaurant in Köln-Deckstein verabredet. Während des Essens, gegen 13:30 Uhr, teilte mir meine Sekretärin mit, dass ich bitte nicht zu spät kommen möge, denn es warteten wieder sehr viele Ratsuchende vor meinem Büro in Köln–Marienburg, auf der besagten Treppe. Viele wussten, dass ich meistens freitags erst ab ca. 14:00 Uhr anwesend sein würde. Obwohl man dies wusste, waren verschiedene bereits ab 11:00 Uhr da. Da ich an diesem Tag nicht mit so vielen Menschen gerechnet hatte, bat ich meine Mitarbeiter alle in den Garten zu bitten, um dort zu warten. So konnte der Bürobetrieb ungestört weitergeführt werden. Laut meinem Terminkalender hatte ich an diesem Tag nur einen fest vereinbarten Besprechungstermin um 20:00 Uhr mit einer jungen Dame namens Marion, die aus Monaco anreisen wollte. Danach wollte sie in ihre Heimatstadt Düsseldorf.

Ich traf an diesem Tag gegen 14:30 ein, um meine esoterischen Kunden zu empfangen.

Gegen 21:00 Uhr betrat die letzte Kundin  diese  den Termin um 20:00 Uhr hatte in mein Besprechungszimmer und nahm nach der Begrüßung ohne ein Wort zu sagen, in dem englischen Ohrensessel der mir gegenüberstand, und in dem bereits viele sehr berühmte Persönlichkeiten gesessen hatten, Platz. Sie war sehr gut gekleidet und sagte mir mit Tränen in den Augen: „Mein Name ist Marion und ich bin gebürtige Düsseldorferin.“ Ich entschuldigte mich für die Verzögerung, aber sie hatte Verständnis dafür und merkte nur an, dass sie so viele Menschen bei mir nicht erwartet hätte. Da ich vor meiner Beratung keine persönlichen Gespräche mit den Ratsuchenden führe, um etwas zu erfahren, stellte ich meine obligatorische Frage – wann sind sie geboren – und somit wusste ich nur ihr Sternzeichnen. Marion war vom Sternzeichen Jungfrau und 33 Jahre alt.




Da ich bereits von morgens 7:00 Uhr an im Einsatz war, bemerkte ich bei mir eine leichte Erschöpfung, was mich nicht davon abhielt, ihr noch einige Papiertaschentücher zu reichen. Ich begann mit der Vergangenheit und Ihrer Kindheit, diese war sehr glücklich und sie wuchs behütet in einem wunderschönen Elternhaus, mit ihren 2 Brüdern auf. Sie hatte ihr Abitur auf einem angesehenen Düsseldorfer Gymnasium gemacht und anschließend Mode und Design studiert. Ich sah, dass sie eine bittere und traurige Erfahrung machen musste, denn ihre große Liebe betrog sie mit ihrer besten Freundin, in der Zeit als sie schwanger war. Ich erzählte ihr alles aus der Vergangenheit und kam in die Gegenwart. Sie schaute mich mit ihren großen blauen Augen an und zitterte mit den Händen, als sie zu ihrem Glas Wasser griff, um einen Schluck zu trinken. Ich sah ihr Leben vor mir wie ein Film, kam fließend in die Gegenwart und konnte ihr leider nichts Erfreuliches mitteilen. Wenn Ratsuchende zu mir kommen, dann versuche ich immer die Wahrheit, die ich sehe zu sagen, auch wenn es mir oft sehr schwerfällt, wenn traurige und unangenehme Dinge darunter sind. So auch bei Marion, die in den letzten 24 Monaten ihren über alles geliebten Vater verloren hatte. Er starb durch einen Autounfall und die gesamte Familie trauerte um ihn. Ihre Familie und Sie waren sehr wohlhabend und gehörten zu der Düsseldorfer Prominenz. Die Familie hat ein bekanntes Modeunternehmen, was Marion andere in ihrem Umfeld nicht spüren lässt. Sie war sehr ruhig und erwartete von mir das, worauf alle am Ende warten – Ihre Zukunft und das weitere Leben. Ja ich sollte nun über die Mauer ihres Lebens schauen.  

Ich konnte ihre Zukunft in Gesundheit und ihre finanzielle Lage nur bestens sehen und sagte ihr, dass sie zwischenzeitlich wieder in einer glücklichen Beziehung sei und ihr Partner um einige Jahre älter als sie wäre. Auch er sehr wohlhabend, liebte sie über alles und gab ihr den seelischen Halt, den sie brauchte. ABER……………… da stoppte ich meine Vorhersage, was sehr selten bei mir ist, denn ich hatte plötzlich einige Tränen in den Augen, was nicht von meiner Übermüdung stammte.  

Sie sprang plötzlich auf und fragte verzweifelt: „Was sehen sie? Sagen sie mir bitte, was sie sehen. BITTE, die Wahrheit bitte!“ Ich beruhigte sie und sie nahm wieder Platz, sodass ich fortfahren konnte. 

Ich musste ihr sagen, dass ich ihre Tochter sah, diese aber nicht gesund sei, und dass sie bereits in ärztlicher Behandlung sei. Sie sagte mir, dass sie das schon wüsste und sie wüsste ebenfalls, wie es um das Töchterchen bestellt sei.  

Einer meiner schwersten Aussagen musste ich ihr sagen, denn ich konnte keine Heilung sehen. Ich sagte ihr, dass ich für ihre 5-jährige Tochter beten würde, die an einer unheilbaren Krankheit litt und die Heilung läge in Gottes Händen. Ich sah in den Augen einer Mutter nicht nur Tränen, sondern auch Verzweiflung, Hass und Hilflosigkeit. Sie sagte leise: „Ja ja, sie haben recht, aber die Ärzte sagen, dass es noch eine kleine Hoffnung geben würde, denn wir haben ein sehr teueres Medikament aus USA bestellt und hoffen das es damit etwas besser wird. Aber woher wissen sie das, sie kennen mich und meine Tochter nicht und haben noch nie von uns gehört …….. sie sind mir unheimlich“.  

Nach meiner Beratung haben die Ratsuchenden die Möglichkeit mir noch einige Fragen zu stellen, was auch hier der Fall war und da es die letzte Kundin war, hatte ich etwas mehr Zeit um diese zu beantworten.


Sie hatte viele Fragen, die ihr Kummer bereiteten und auf der Seele lagen. Auch auf meine Vorhersage mit der Tochter kam sie, unter Tränen zu sprechen. „Ja“, sagte sie, „Sie haben 100 % Recht, denn mein Kind ist an Krebs erkrankt und die Ärzte geben uns nur wenig Hoffnung. Ich dachte sie würden mir mehr Hoffnung gegeben, aber was sie mir sagten, ist vermutlich leider wahr. Ich danke ihnen und werde sie für ihre Worte und den Mut, den sie mir machen, immer in meinem Herzen tragen“. Somit war unser Gespräch beendet und ich begleitete sie noch zum Ausgang, da mein großes Schmiede-Eingangstor bereits abgeschlossen war. Ihr Fahrer öffnete ihr die hintere Autotüre und sie stieg in eine Luxus Limousine, Marke Rolls Royce, die vor meiner Villa parkte, ein. Sie winkte mir noch zu und der Wagen verschwand gegen 23:00 Uhr mit Marion über die Rheinuferstr. in die Nacht nach Düsseldorf.

Nach diesem Gespräch befiel mich eine Traurigkeit, die ich mir nicht erklären konnte, denn ich habe leider nicht immer lustige und lebensfrohe Nachrichten zu verkünden. Doch was ich ihr sagte, war genauso, wie es der Familien seit Langem bekannt war. Ich habe danach nie wieder von Marion aus Monaco / Düsseldorf gehört bis zu dem Tag als sich Marion mit ihrer Tochter Lisa zu einem Beratungsgespräch bei meiner Sekretärin für Samstag, den 06.12.1997 auf Nikolaus in Köln–Deutz um 19:00 Uhr angemeldet hatte. Normalerweise sind Wochenendtermine ausschließlich und nur von mir zu vergeben, aber hier musste eine hohe Dringlichkeit sein, ansonsten hätte man dies nicht ohne meine Zustimmung vereinbart. Außerdem werden nur einzelne Personen Empfangen und Beraten. Warum man hier in beiden Punkten eine Ausnahme machte, konnte ich mir nicht erklären. Als ich den Namen Marion B. aus Monaco in meinem Terminkalender las, hatte ich das besagte Bild wieder vor Augen. Das Bild vom 14.05.1993 und wusste dieser Termin ist wichtig. Ich war im ersten Moment überglücklich und war noch am gleichen Tag Mittwoch, den 12.11.97, da wo ich sehr oft bin, im Kölner Dom, um Gott zu danken, denn ich hatte wohl mit meiner Zukunftsvorhersage am 14.05.1993 in diesem Punkt voll danebengelegen. Ja es freute mich – voll daneben. Mich freute es, dass ich diese Eintragung gelesen hatte und dass die Prognose der Ärzte wohl richtig war und ihre Tochter die Krankheit besiegt hatte.

Ich wünsche mir in diesen Situationen oft, dass meine Vorhersagen nicht eintreffen und falsch sind, doch leider ist dies sehr selten, und somit trage auch ich in diesen Momenten eine schwere Last und teile die Tränen meiner Ratsuchenden.

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Seher von Köln R. Manstein




       


Blog 4.2 : Sternenkind  Lisa aus Düsseldorf

Sternenkind - Lisa der kleiner Engel aus Düsseldorf entlohnte mich mit einer Tüte Haribo – Gummibärchen.                                          Auszug aus seinem spannenden autobiographischen Roman  

 

Teil 2

Hallo Seher von Köln, mein Name ist Lisa ich bin von Sternzeichen Steinbock und ich hätte da mal eine Frage…

 

Nikolaus – Samstag, den 06.12.1997 um 19:00 Uhr

 

War das eine anstrengende Woche, sowie in meinem Beruf und der Esoterik. Aber ich darf mich nicht beklagen, meiner Familie geht es gut und meinem Sohn, den ich über alles liebe, ist erfolgreich in seiner Sparkassen Ausbildung sowie im Sport. Auch hatte ich für Sonntag bereits 3 ESO-Termine angenommen, da diese Ratsuchenden auf Empfehlung des damaligen Direktors des Kölner Hyatt-Hotels zu mir kamen und an diesem Wochenende sich in Köln aufhielten. Was selten ist, ich war etwas aufgeregt und fühlte mich in einer seltsamen Stimmung, die ich mir nicht erklären konnte. Weil ich abends noch eine gesellschaftliche Verpflichtung hatte, empfing ich Frau Marion mit ihrer Tochter in einem schwarzen Anzug und einem schwarzem T-Shirt - ja an diesem Tag mal ohne Krawatte. Gegen 19:00 Uhr pünktlich wie die Maurer schellte es und nach dem ich sie ins Haus gelassen hatte, kamen beide mit dem Aufzug in meine Etage. Ich holte sie am Aufzug ab und nach kurzer Begrüßung gingen wir zu mir. Als beide meinen Besprechungsraum betraten, staunten sie als Erstes über den wunderschönen Ausblick auf die Skyline meiner Heimatstadt Köln, die am Abend wunderschön erleuchtete (Dom, Sankt Martin und die Altstadthäuser). Besonders Lisa war vom ereuchteten Kölner Dom sehr angetan.


 

Ausblick auf die Skyline meiner Heimatstadt Köln, am Abend 06.12.1997



Meine erste Frage war ob und wer meine Beratung wünschte, denn wie bereits erwähnt 2 Personen berate ich normalerweise nicht zusammen, denn es ist oft ein ganz persönliches und sehr vertrauliches Gespräch. Die Mutter von Lisa sagte mir, dass ihre Tochter zu mir wolle und das wäre ein ganz persönlicher Herzenswunsch von ihr gewesen. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass vor mir ein so junges Mädchen von 11 Jahren saß. Nach meiner Frage, ob es ihr recht wäre, wenn ihre Mutter anwesend sei, sagte sie: „Ja meine Mutter soll dabei bleiben, wenn sie mit mir über meinen Traum oder…“. Da unterbrach sie den Satz und begann einen Neuen, in dem sie mir sagte: „Meine Mama sagte mir, dass sie bereits vor Jahren bei ihnen war und sie unter dem Künstlernamen - Seher von Köln – sehr bekannt seien.“ In diesem Moment konnte ich mir ein Lächlen nicht verkneifen – ein Künstler – so hatte mich noch niemand genannt. Ja so sind Kinder immer frei heraus. Man sagt nicht umsonst, dass Kinder und Betrunkene fast immer die Wahrheit sagen. Sie fuhr fort: „Ich habe Sie im Internet gesehen und weiß, dass Sie mir weiterhelfen können. Da sie ein Hellseher sind und über die Mauer des Lebens schauen können. Aus diesem Grunde bin ich bei Ihnen.“ Nun saß ein 11 jähriges Mädchen vor mir, in dem bereits im 1 Teil erwähnten, besonderen englischen Ohrensessel, wo seit 1966 alle meine Ratsuchenden gesessen hatten. Sie war so zierlich und ihr Körper verschwand fast in dem großen Ledersessel. Auf ihrem Schoß hatte sie eine Puppe, mit einem bunten Kleid und schwarzen Haaren. Nach dem sie ihre Strickmütze mit dem Schriftzug – Las Vegas - abgesetzt hatte sah ich das sie keine Haare mehr auf dem Kopf hatte und da saß sie nun vor mir, mit ihren blassen Gesicht und ihre Augen leuchteten aus den großen Augenhöhlen. Sie war sehr mager, und wenn sie älter gewesen wäre, hätte ich Bulimie vermutet. Aber anscheinend war es wohl ihre Krankheit, die sie so zeichnete. Da ich in meiner sportlichen Trainer-Laufbahn bereits einige 100 Kinder und Jugendliche trainiert habe, weiß ich, wie ich mit diesen umgehen muss und wie ich einen schnellen Zugang zu diesen finde. Ich fragte sie nach ihrem Vornamen und bot ihr meinerseits das Du an. Ich sagte ihr, dass alle meine Kinder im Sportverein mich einfach Manfred nennen. Sie antwortete mir spontan: „Super ich heiße LISA und meine Puppe Marie, ich bin 11 Jahre alt und komme aus Düsseldorf.“ „STOP!“, sagte ich: „Jetzt bitte nichts mehr sagen, denn du kommst doch zu mir, damit ich dir etwas über dein Leben erzählen soll? Oder?“

„Nein, Manfred dafür komme ich nicht, denn du hast meiner Mutter vor Jahren alles über mich und mein Leben erzählt, und da damals alles genau so war, bin ich nun heute bei dir. Ich habe mit meiner Freundin über dich gesprochen, nach dem wir zusammen deine Homepage gesehen und gelesen haben, sagte mir meine Freundin, dass wenn mir jemand etwas über die Zukunft hinaus sagen könnte, so wäre es dieser Hellseher aus Köln, der in die Zukunft schauen kann. Ich weiß, dass meine Zukunft beim lieben Gott im Himmel ist.“ 

Plötzlich hustete sie stark und bat um ein Glas Wasser, welches ich ihr sofort holte. Auch ihre Mutter bekam ein Glas Wasser von mir. Frau Marion war bis zu diesem Zeitpunkt ruhig und sehr verlegen, saß auf dem Sofa und lauschte den Worten ihrer kranken und wohl totgeweihten Lisa. 

Lisa fragte mich mit leicht erregter Stimme: „Manfred darf ich dich etwas fragen, aber du musst ehrlich sein, denn ich hatte vor Monaten einen Traum und du kannst mir sicherlich etwas darüber erzählen.“ 

Ich kam an meine Grenzen, denn so etwas hatte mich noch nie einer meiner Kunden gefragt – wie es im Jenseits sei. Wenn man sich diese Frage stellt, kann man zu dem Ergebis kommen, das doch ein Hellseher das wissen müsste. Wenn man behaupte, in die Zukunft sehen zu können – Ja so sind Kinder, aber verständlich das man zu diesem Ergebnis kommt. Ich hatte so etwas mit einem Kind noch nie erlebt und fragte mich was sollte ich nun tun. Lisa schaute mich Hilfe suchend an und fragte: „Warum ich Manfred?“ 

Frau Buchela – die größte Seherin aller Zeiten, schenkte mir einmal einen wunderschönen Stein und dieser liegt seit dem bei mir, während jeder meiner Sitzungen auf dem Tisch. So ist sie immer in meiner Nähe. Fragen sie mich nicht, was dies für ein Stein sei, ich kann es nicht sagen, denn ich habe keine Ahnung. So lag dieser Stein auch am besagten Tag vor mir in einer schwarzen Schale, aber hierzu werde ich mich später äußern.  

 

Draußen war es mittlerweile dunkel geworden und mein Besprechungsraum war etwas abgedunkelt und es brannten nur einige Kerzen - ja ich bin altmodisch, es war schließlich Sankt Nikolaus und das Kölnpanorama lud zum Träumen ein. Um Lisa etwas abzulenken, fragte ich sie, ob auch bei ihr der Nikolaus zu Besuch käme. „Ja Manfred, heute. Aber ich bin nicht da, denn ich bin bei dir in Köln. Was will mir der Nikolaus denn sagen?“ Sie wendete sich zu ihrer Mutter und sagte: „Mama hab ich recht?“ Ihre Mutter nickte nur mit dem Kopf, sie konnte in diesem Augenblick keine Antwort geben, Tränen flossen und ich spürte ihr atmen, welches ihr sichtlich schwer viel. 

„So Lisa und jetzt zu dir, ich erzähle dir von deinem Traum. Bitte du darfst mich nicht unterbrechen, auch wenn alles falsch ist, erst am Schluss stelle mir bitte deine Fragen.“ Sie nickte mit dem Kopf und wartete auf meine Worte. Ich erzählte ihr von ihrem Traum mit einer 100-prozentigen Sicherheit, ganz so als wäre ich in diesem Traum gewesen. Lisa schaute mich mit ihren großen Augen an, als wolle sie sagen – dann mal los Alter, lass mal hören. Auch ihre Mutter spürte, dass sich meine Stimmung änderte, denn aus dem lockeren Gespräch wurde nun Ernst.

Ich begann mit dem Traum, den sie geträumt hatte. In diesem Augenblick nahm ich nichts mehr um mich herum wahr, ich spürte das erste Mal, dass ich eine andere Welt betrat, ja die Welt des Todes. Eine Welt, die fast alle Menschen im Gespräch meiden und hier sitzt ein Kind, was über dieses etwas wissen wollte.



„Lisa ich sehe dich als Engel, mit einem wunderschönen Kleid und deine Haare sie sind blond und lang. Ach das kann doch nicht wahr sein, du hast ein wunderschönes weißen Pferd dabei.“ Es ver - mischten sich die Bilder, mal war sie neben dem Pferd, mal reitete sie, eines war aber sicher es ging durch einen Wald, ja es war ein Wald und ich sagte ihr: “Lisa du brauchst keine Angst zu haben.“ Nach einer längeren Zeit erreichte sie eine Lichtung, die von Weitem durch den Wald zu sehen war. Ein helles Licht am Ende des Waldes.  Zunächst konnte ich nur umrisse erkennen. Am Ende des Waldes war ein helles fast grelles Licht zu sehen und Lisa war wohl in der anderen Dimension ange - kommen. „Lisa, du bist nun auf einer wunderschönen Wiese mit vielen Blumen und der Duft der Blumen erinnert dich an deinen / euren großen Garten zu Hause. Ja, du bist im Paradies für kleine Engel angekommen und es wird dir gut gehen und an nichts fehlen. Aber warum begleitet dich ein weißes Pferd, ist egal es mag dich und wird dich weiter tragen.“ Dann konnte ich ihr sagen, dass sie weiter durch eine wunderschöne ruhige und friedliche Landschaft musste, bis es sich verdunkelte, da wahr sie an einem See oder so angekommen, denn es war Abend geworden. Sie nahm Platz und konnte in der Ferne auf die Welt schauen, da wo sie hergekommen war, es war friedlich und ich empfand eine besondere Stille, ja die ewige Ruhe. 

Danach verschwanden diese Bilder aus meinem Kopf und es wahr so, als wenn man im Film eine Überblendung macht und ich sah Lisa wieder vor mir, im großen Sessel und sie weinte leise mit ihrer Mutter. Ich hatte dies leider nicht wahrgenommen, denn ich war in Lisas Leben und ihrem Traum versunken, den Traum von Lisa. 

Da immer bei meinen Beratungen Papiertaschentücher auf dem Tisch liegen, hatte man sich schon dessen bedient, um die Tränen zu trocknen.Es war nun einige Minuten im wahrsten Sinne des Wortes totenstill.  Nur das Pendel meiner Wanduhr war zu hören. Da nur Lisa von diesem Traum wusste, war ich gespannt, habe ich ihn richtig gesehen oder war alles anders. Es war so seltsam und machte keinen Sinn, sodass man denken konnte - hat der Alte etwas eingeworfen oder so. Nun wartete ich auf die weiteren Fragen von Lisa, die nicht lange auf sich warten ließen.

Denn Lisa war zwar sehr krank und dem Tode nahe, aber ihre geistige Verfassung war 100 % und sie hatte auch ihrer Mutter nichts vom Inhalt ihres Traumes erzählt. Lisa begann mit den Worten - was soll ich sagen - und dabei suchte sie den Blickkontakt zu ihrer Mutter. Dann wendetet sie sich zu mir und sagte: „Du musst mit mir in diesem Traum gewesen sein, denn ja es wahr genau so, wie du es mir erzählst. Das Pferd war von meinem Opa, der mit dem Auto verunglückte und vor langen verstorben ist. Kannst du mir bitte noch sagen, ob es mir eines Tages, da wo ich hingehe, gut geht.“ „Ja Lisa du wirst alle lieben Menschen treffen, die dich sehr sehr lieb haben und die bereits beim lieben Gott sind. Du aber Lisa wirst ein außergewöhnlicher Schutzengel sein, immer da für deine Mama, denn du bist ein besonderes Kind hier und jetzt und ein besonderer Engel, da wo du hingehst. Ja, das weiß ich und sehe es 100 prozentig. Egal was geschied du bist immer bei deiner Mutter, bis zu dem Tage, wo sie den gleichen Weg gehen wird, dann seht ihr euch wieder und könnt euch in die Arme nehmen. Bis dahin spürt deine Mama, dass du immer in ihrer Nähe bist.“ 


Deutsche Dogge Gabie†alle liebten sie mit ihren 85 Kg.

Dann fragt Lisa. „Und was ist mit dir? Hast du auch einen Schutzengel?“ „Ja,“sagte ich: „Ich habe sicherlich einen Schutzengel, ich vermute es ist meine verstorbene Großmutter und mein verstorbener Hund, es wahr eine Deutsche Dogge und hieß Gabie.“  Gabie wurde leider nur 8 Jahre alt und starb an Knochenkrebs in meinen Armen. Es war so, als ginge ein Kind von mir. Sie war viele Jahre bei meinen Beratungen anwesend, und die Kunden liebten sie. Ihre beste Freundin war meine Nachbarin in Köln – Marienburg diese heute in der Schweiz wohnt .  „Dann bin ich beruhigt, denn sonst hätte ich dich noch mitbeschützt.“ In diesem Moment konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten und stand auf, um auch mir ein Glas Wasser zu holen. 

Lisa sagte mir nun mit ruhiger und gefasster Stimme: “Meine Ärzte sagen, dass ich nicht mehr lange zu leben habe. Ich habe oft sehr starke Schmerzen und muss viel Medizin einnehmen.“ In diesem Moment fiel ihr auf: „Jetzt Manfred, bei dir, habe ich keine Schmerzen und mir geht es gut. Was meinst du? Ist das ein gutes Zeichen?“ „Klar“, sagte ich und schaute ihre Mutter an, diese wohl erleichtert von unserem Gespräch war. 



„Lisa was wünscht du dir denn zu Weihnachten?“ fragte ich, in dem ich das Gefühl hatte, hoffentlich erlebt sie Weihnachten hl. Abend 24.12.1997 noch. Ihre Antwort kam ohne Nachdenken und wie aus der Pistole geschossen: „Ich wünsche mir, das meine Mama, wenn mein Tag kommt, an dem der liebe Gott mich zu sich ruft, nicht so traurig ist, denn da wo ich hingehen, ist es sehr schön oder nicht Manfred? Du hast es ja auch in meinem Traum gesehen und mir versprochen, dass es dort sehr schön sein wird.“ In diesem Augenblick entdeckte sie den bereits erwähnten Stein, in der schwarzen Schale, auf meinem ovalen Tisch und sprach mich auf diesen an. Ich erzählte ihr von diesem Stein und sie lauschte meinen Worten. „Ja Lisa, diesen violetten Stein bekam ich vor vielen Jahren am 09.01.1970 an meinem Geburtstag. Es war ein Geschenk von Madame Buchela, worüber ich mich sehr gefreut hatte.“ Lisa fragte: „Buchela? War das nicht eine große Hellseherin, die auf deiner Hommage erwähnt wird? Der Engel von Remagen.“ „Ja das ist sie und ich weiß, wenn du auf deine lange Reise gehst, wird auch sie dich beschützen. Ich erzählte ihr kurz von Buchela und sie war so begeistert das dieser Stein, der vor ihr lag, von der berühmten Frau Buchea wahr.


 „Manfred?“, fragte sie: „“Darf ich den Stein mal anfassen?“ „Na klar darfst du den Stein anfassen, ich bin sicher, dass würde auch Frau Buchela freuen, denn sie liebte Kinder und Tiere über alles. Lisa nahm den Stein in ihre zierlichen Hände und schloss diesen ganz ein. Ihre kleinen Hände hatten Mühe den Stein ganz zu umfassen, aber es ging. Plötzlich begannen Lisas Hände anzuzittern, so als würden besondere Kräfte und Energie in ihren kleinen abgemagerten Körper fliesen. Nach einigen Minuten legte sie den Stein wieder zurück in meine schwarze Schale und sagte: „Der wurde aber ganz heiß.“ Meine Gedanken waren nun bei ihr und ihrer Mutter, die wortlos neben uns auf dem Sofa saß und einfach nur staunte. Ja sie staunte über das, was sie gehört und gesehen hatte. Lisa machte einen ruhigen und sehr wachen Eindruck. Jedoch sagte Marion nun: „So Lisa, hat dir Manfred nun alles gesagt, was du wissen wolltest? Denn es ist Zei, um wieder nach Hause zu fahren.“ Vermutlich bemerkte ihre Mutter, dass Lisa so langsam müde wurde. Ich vermute, dass es die Medikamente waren.


Da fragte Lisa  mich ob wir uns zum Abschied noch einmal alle die Hände geben könnten, im Kreis, das würde ihr sicherlich Glück bringen.  Sie kannte dies wohl von zu Hause, wo man sich beim Mittagstisch, um den Tisch die Hände reicht und sagt –piep piep piep wir haben uns alle lieb – guten Appetit.

Selbstverständlich konnte ich ihr diesen Wunsch nicht abschlagen, denn wer schlägt einem kleinen Engel einen Wunsch ab, ich bestimmt nicht. Nach dem wir uns die Hände reichten und der Kreis geschlossen war, geschah etwas was mir immer in Erinnerung bleiben wird. Lisa und ihre Mutter sind wohl sehr gläubige fromme Menschen, denn in diesem Moment begannen beide zu beten: „Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name…“ was ich auch kenne und ich betete mit ihnen. In diesem Augenblick leuchtete der Stein von Frau Buchela auf und strahlte, als hätte man ihn von innen erleuchtet. Er funkelte und strahlte und ich spürte, dass eine ungeahnte Kraft durch unseren Kreis floss und diese Kraft war für Lisa, den kleinen Engel aus Düsseldorf. Nach dem das Gebet beendet war und wir die Hände lösten, war das Leuchten verschwunden. Ich sah in Lisas Augen ein Strahlen der besonderen Art, als wollte sie sagen: So lieber Gott, nun bist du am Zug. 


Nach dem einige Minuten der Stille verstrichen waren, standen wir auf und Lisa zog ihre schwarze Kapuzenjacke an und zog sich die Kapuze über, bis ihr blasses Gesicht aus der Kapuze schaute. Dabei aber vergaß sie ihre Mütze, mit der Aufschrift – Las Vegas - diese bis heute bei mir ist.  Mutter Marion wollte mir Geld in meine Urne werfen, denn ich hatte damals  keinen festen Preis und die Menschen können das geben, was ihnen meine Beratung wert ist. Sozialschwache geben einen kleinen Betrag, der für alle erschwinglich ist. Als ich dies sah, sagte ich ihr: “Nein nein, ich möchte von Ihnen kein Geld, denn ich hatte heute nur mit Lisa ein Treffen und Kinder zahlen mit Pokemonkarten.“ Dass dies scherzhaft von mir gemeint war, wusste sie sofort.

Als Lisa das hörte, öffnete sie ihre mitgebrachte kleine Tasche und zog ein Haribobeutel mit Gummibärchen heraus und gab diesen mir, mit den Worten: „Die habe ich dir mitgebracht. Ich bedankte mich herzlich bei ihr“ und beim Verabschieden, schnappte sie mich plötzlich und umarmte mich ganz fest und sagte: „Tschüss“. Scheiße ich hatte wieder Tränen in den Augen, denn ich wusste Lisa werde ich in dieser Welt nicht mehr treffen, aber dort wo alle Menschen hingehen.

Frau Marion bedankte sich mit der gebotenen Höflichkeit bei mir und ich brachte beide noch zu Aufzug. Lisa mit ihrer Mama verschwand gegen 21:30 Uhr im Aufzug, der sie nach unten brachte.

Dass ich an diesem Abend nicht mehr zu gesellschaftlichen Verpflichtungen aufgelegt war, kann man sich denken, deshalb sagte ich meine Einladung für diesen Abend ab, setze mich in meinen großen Ohrensessel und mit dem Blick auf die Kölner Altstadt, hörte ich klassische Musik und die Gedanken an meinen kleinen Engel Lisa, ließen mich nicht mehr los. Auch habe ich an diesem Abend noch einige Tränen vergossen, an ein 11-jähriges Mädchen namens LISA, welches ich bis dahin nicht kannte, nie gesehen und nie gehört hatte und dieses mir in den 2,5 Stunden doch so nahe war, als wäre sie mein eigenes Kind, meine eigene Tochter.

 

hl. Abend 1997 gegen 23:00 Uhr

ist mein Sternenkind Lisa † im Kreise ihrer Familie, versehen mit den hl. Sterbemedikamenten in Düsseldorf gestorben.

 

Marie Puppe v. Lisa †

Wie man mir mitteilte, ist Lisa † ohne Schmerzen und friedlich eingeschlafen und im Familiengrab im kleinen Familienkreis beigesetzt worden. Ihre Mutter sagte mir, dass sie erlöst wurde und sie allen noch in den letzten Tagen von der Begegnung am Nikolaustag mit dem Seher von Köln erzählte. Tage vorher hatte Lisa noch den Wunsch geäußert, dass ich ihre Puppe Marie bekommen sollte. Am 09.01.1998 an meinem Geburtstag wurde mir ein kleines Paket in Marienburg zugestellt, das vom Fahrer der Familie überbracht wurde. In dem Paket befanden sich die Puppe Marie und ein Zettel von Lisa: – für Manfred – LISA.

Sei dem halte ich Mütze und Puppe in Ehren und immer wenn hl. Abend 23:00 Uhr die Domglocken zur Christmesse läuten, denke ich an mein Sternenkind, dem kleinen Engel Lisa aus Düsseldorf. Danke Lisa, dass ich dich kennenlernen durfte. 

Die Familie von Lisa schickte mir Anfang Februar 1998 einen Scheck über 10.000 DM diesen ich selbstverständlich an eine Kölner Hospitzstation - Amsterdammerstr. Kinderkrankenhaus  für krebskranke Kinder weiterleitete. Ich habe ihre Mutter darüber in Kenntnis gesetzt, damit man wusste, wer den Scheck einlöste. Dass ich Lisa treffen durfte, war mehr wert als alles Geld dieser Welt. Möge Gott sie immer beschützen . Ihre Mutter Frau Marion B., lebt zu 90 % in Monaco.


 


Copyright

Seher von Köln R. Manstein

 

 







Sollten sie Fragen zum Blog Lisa aus Düsseldorf haben so können sie jederzeit uns diese per Mail senden.  Alle Anfragen werden an Manfred weitergeleitet.                        Dieser Blog wird in Zukunft mit weiteren kleinen Ausschnitten / Vorschau aus seinem autobiografischen Roman der Immobilien Makler ergänzt werden.

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